Rund um Garmisch-Partenkirchen finden Sie ein dichtes Netz an Radwegen, das für alle Anforderungen geeignet ist. Ich stelle Ihnen hier einige schwere Radtouren vor, die Sie mit einem vor Ort geliehenem Fahrrad leicht bewältigen können.
Tour 1: „Tour zur Esterbergalm“
Ausgangspunkt:
Garmisch-Partenkirchen
Vom Parkplatz an der Wankbahn in Partenkirchen der Asphaltstraße bergauf folgen.
Nach 800 Metern in einer Linkskehre auf den Forstweg zur Esterbergalm. Sehr
steile Abschnitte vor der Daxkapelle und in den Kehren des sogenannten „Bloachrieb“.
Die letzten Meter zur Alm geht`s leicht bergab.
Einkehr:
Die Spezialität der Esterbergalm ist der Kaiserschmarrn.
Erweiterung:
Man folgt weiter der Forststraße, vorbei an der hinteren Esterbergalm. Nach leichtem
Auf und Ab fällt sie zum Finzbach ab. Die Brücke überqueren und links bergauf fahren.
Bei der Weggabelung rechts Richtung „Gschwandtnerbauer-Gerold“. An
der nächsten Gabelung links. Später dem Weg in einer Rechtskehre folgen. Schöner
Blick auf den Geroldsee. In Serpentinen geht`s bergab, an der Wegverzweigung
links Richtung „Gerold“. In Gerold führt links ein Feldweg zum See. An der Straßenkreuzung
rechts ab und auf den gut ausgeschilderten Radweg Richtung Partenkirchen.
Hinter Kaltenbrunn rechts einbiegen (Schild Schlattan), dann gleich wieder
links in die Gsteigstraße. Am Cafe „Schöne Aussicht“ rechts auf den Schotterweg
abbiegen Richtung „Partenkirchen“. Bei den ersten Häusern rechts der Hasentalstraße
bergab folgen. Nach etwa 500 Metern in den Brunnhäuslweg und geradeaus in
den Waldwerg am Bach entlang fahren. Auf ihm entlang zurück zum Wankbahn-
Parkplatz.
Einkehr:
Gschwandtnerbauer. Pfeifferalm in Schlattan. Cafe „Schöne Aussicht“.
Länge:
ca: 28 Kilometer
Dauer:
3 – 31/2 Stunden
Höhenunterschied:
850 Höhenmeter
Mittelschwere Mountainbiketour. Bei der Auffahrt zur Esterbergalm sind einige knackige
Steigerungen bis zu 26 Prozent zu meistern. Vor der Abfahrt zum Geroldsee ei
weiterer, sanfterer Anstieg vom Finzbach zum Schweitzer Alple.
Tour 2: Rund um die Zugspitze
Ausgangspunkt:
Garmisch-Partenkirchen.
Vom Skistadion den schmalen Asphaltweg in Richtung „Hausbergbahn, Kreuzeckbahn,
Grainau“ parallel zum Bahngleis folgen. Bei der Einmündung in die Asphaltstraße
rechts dem Bahngleis folgen und nach ca. 300 Meter links in Richtung „Grainau“
abzweigen.
In Grainau geradeaus durch den Ort immer in Richtung „Obergrainau, Badersee.
Eibsee“ fahren. Am „oberen Dorfplatz“ links bergauf und nach ca. 80 m rechts in
Richtung „Badersee, Eibsee“ abzweigen.
Das Bahngleis überqueren und links dem Gleis entlang in Richtung „Eibsee“ folgen.
Nach ca. 200 m bei der „Christl-Hütt`n“ die Straße zum Eibsee überqueren und den
an der Rodelhütte vorbeiführenden Forstweg bergauf fahren und nach weiteren 400
m geradeaus in Richtung „Zierwald, Grainau“ folgen.
Den Pfadabzweig „Eibsee“ liegen lassen und immer geradeaus in Richtung „Eibsee-
Rundweg“ bleiben.Nach einer kurzen Abfahrt dem Radweg rechts um den
„Eibsee“ folgen. Kurz vor dem „Eibseehotel“ recht auf den Forstweg in Richtung
„Eibseeblick, Hochtörlhütte“ abzweigen und diesem stets folgen.
Nach der Auffahrt, wenn der Weg wieder leicht bergab führt, links in den steilen Karrenweg
einbiegen. Ca. 200 m ist die Piste unbefahrbar, weiter bergauf nach 20 Metern
auf dem linken Wegzweig halten und dem querenden Weg rechts bergauf folgen.
Nach 200 m die Grenze passieren und nach 100 m den Weg rechts in Richtung
„Hochtörlhütte“ fahren.
Am Wegdreieck bei der „Hochtörlhütte“ geradeaus in Richtung „Ehrwald, Zugspitzbahn“
fahren. (ca.2km Asphalt). Bei der Zugspitzbahn in Richtung „Ehrwald“ bergab
fahren. In Ehrwald zuerst in Richtung Ortsmitte und beim Gasthof „Grüner Baum“
links der Richtung „Ehrwalder Almbahn, Gaistal“ folgen. Bei der Talstation „Ehrwalder
Almbahn“ geradeaus bergauf fahren. Man kann auch mit der Almbahn zur Ehrwalder
Alm fahren. Von da aus geht`s nach 200 m links steil bergauf in Richtung
„Pestkapelle“. Kurz vor der Pestkapelle rechts dem Steig folgen (am besten das
Bike die ersten 200 Meter schieben), nach 300 m das Bike über den Zaun heben und
nach links in Richtung „Hochfeldernalm“ fahren und nach einer Einkehr dem
Forstweg in Richtung „Leutasch“ folgen. Nach ca.500 Metern die Brücke in Richtung
„Obern, Telfs“ überqueren und sofort hinter der Brücke in den Rad- / Wanderweg
in Richtung „Weidach“ links abbiegen. Den Weg, der zumeist an der „Leutascher
Ache“ entlang führt, bis zur Kreuzung „Weidach / Gasse“ folgen, dann nach
links auf der Hauptstraße nach „Leutasch Weidach fahren.
Dort auf der Hauptstraße zunächst in Richtung „Gasse“. Vor der Brücke rechts in den
Rad / Wanderweg Richtung „Ahrn“ einbiegen. Bei der Ahrn nach rechts über die
Brücke , weiter am Bach entlang dem Radweg nach „Unterleutasch“ folgen. Am
Wegdreieck den rechts bergauf führenden Weg in Richtung „Burggraben, Mittenwald“
fahren. Beim Gasthof „Mühle“ in die Landesstr. Mittenwald einbiegen und
nach 1000 Metern die Grenze überqueren, weiter geradeaus und später abwärts
nach Mittenwald. Kurz vorher bei einer scharfen Rechtskurve links in Richtung „Ferchensee
Elmau“ abbiegen und diesem Weg stets bergauf folgen. Die Abzweigung
„Lautersee“ liegen lassen und weiter in Richtung „Elmau“ fahren. Am Ferchensee
vorbei in Richtung „Schachen“, Bei der Abzweigung den Linken Weg „Elmau,
Graseck“ nehmen und nach weiteren 170 m nach rechts fahren.
Bei Elmau mündet man rechts in einen Asphaltweg, dann nach links in den Schotterweg
nach „Hintergraseck“ abzweigen und nach ca. 100 m nach rechts. Die „Ferchenbachbrücke“
überqueren und rechts in Richtung „Berggasthof Eckbauer“ abzweigen.
Auf dem am Waldhang entlang führenden Weg in Richtung „Wamberg, Graseck“ abzweigen,
dem Weg ca. 300 m bergauf folgen und geradeaus weiter in Richtung
„Wamberg, Skistadion“ fahren. Durch Deutschlands höchstes Dorf Wamberg
durchfahren, an der Kreuzung im Ort links Richtung „Skistadion, Partenkirchen“ abfahren.
Nach der Abfahrt dem Weg über die Brücke folgen und nach ca. 400 Metern
an der „Auenstraße“ links zum Skistadion und somit zum Ziel dieser Tour kommen.
Einkehr:
Grainau, Hochtörlhütte, Ehrwald, Ehrwalder Alm, Hochfeldern Alm, Leutasch Weidach,
Ferchensee, Elmau, Wamberg.
Länge:
89 km
Dauer:
ca.8 Stunden
Höhenunterschied:
2200 Höhenmeter
Eine schwierige Tour , ca. 55 km Forststraße/Schotter, 25 km Asphalt, und ca. 7 km
Pfad.
Tour 3: Die Tiroler Almrunde
Ausgangspunkt:
Mittenwald
Mit der Bahn nach Mittenwald (Rad kann in den Regionalzügen kostenlos mitgenommen
werden), Richtung Tennisanlagen im Ried fahren. Direkt an den Anlagen
verläuft der Radweg Richtung Scharnitz durchs Ried. An der Brücke geht`s über die
Isar rechts am Fluss entlang zum Kindergarten. Hier nach insgesamt 7,5 km wieder
rechts über die Isar und links weiter fahren, der grünen Beschilderung „Radweg
Seefeld-Leutasch“ folgen. Am Sportplatz vorbei und bei Kilometer 10,5 nach links
abbiegen bis zur Bundesstraße nach Giessenbach. Hier recht halten und nach 100
Metern die Straße kreuzen. Nach Überqueren der Bahnlinie beginnt direkt das canyonartige
Giessenbachtal. Auf der Schotterpiste kommt gleich eine ordentliche Steigung.
Bei Kilometer 13,7 den Bachlauf nach links verlassen( rechts ginge es zur
Eppzirler Alm). Die nächsten 3 Kilometer zur Oberbrunnalm warten mit einigen
Steilstücken bis 16% Steigung auf.
Beim Abzweig nach links ins Isartal-Scharnitz bis man nach rauschender Abfahrt
auf den Gleierschbach trifft. Es folgt eine kurze steile Gegensteigung bis zum breiten
Fahrweg im Gleierschtal.
Einige Kilometer links weiter fahren und dann bergab zur Isar. Gegensteigung zur
Gleierschhöhe. Von da an immer dem Hauptweg bis Scharnitz folgen. Bei der Kirche
rechts abbiegen und für 300 Meter auf die Bundesstraße, bei der Sparkasse
links und auf dem Radweg nach Mittenwald zurück fahren.
Einkehr:
Oberbrunnalm (Spezialität ist der Tiroler Graukas)
Länge:
40 Kilometer
Höhenunterschied:
750 Meter
Erweiterung:
Eppzirler Alm(1459 m) und Möslalm (1262 m) können als Zugabe mitgenommen
werden.
Mittelschwere Mountainbiketour. Einige saftige Steilstücke sind bei der Auffahrt zur
Oberbrunnalm zu bewältigen, zwei relativ kurze Gegenanstiege bei der Abfahrt.
Tourbeschreibung und Bild mit freundlicher Genehmigung der Tourist-Information GAP